J-Welpen  
J-Welpentagebuch:
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9. Woche:
Die 9. und letzte, gemeinsame Woche beginnt. Inzwischen sind die Abholtermine festgelegt und das Zubehör, womit ich jeden Welpen kostenlos ausstatte, ist zusammengestellt. Die „Köfferchen“ sind also gepackt und die aufsteigende Wehmut über den baldigen Abschied hält sich nur dank des bunten Programms, das noch vor uns liegt, in Grenzen.
   
  Nur „unter Verschluss“ gelingt ein Foto
von der gesamten Rasselbande.
 
Wie kleine Heinzelmännchen begleiten mich die Welpen bei meiner Arbeit und möchten überall „mithelfen“. Staubsaugen, den Boden wischen, Waschmaschine und Wäschetrockner be- und entladen, Grasmähen, Garten wässern, Einkäufe prüfen, mit Wölfi handwerkeln und basteln u.v.m. – Nichts geht mehr ohne meine tüchtigen und neugierigen Hundekinder.
In ihren „Arbeitspausen“ wissen sich die kleinen Hunde auch alleine zu beschäftigen: Es werden Löcher a la Schweizer Käse in die Wiese eingearbeitet, Blumen und Büsche gestutzt, Beete umgegraben, Steinchen geschleppt, Bäume geschält oder einfach nur vergnügt herum getollt. Wie kleine Böcke hüpfen sie herum, spielen Fangen und Versteck, sind dabei flink und körpergewandt und ihre Fantasie ist schier unendlich.
Familien-Treffen im Hause Groenibell. Ghostbuster und Hombre, die beiden Geschwister von Grimba und Hokuspokus, dem Teddymann, besuchen ihre Nichten und Neffen und diese sind auf die Verwandtschaft sofort neugierig. Die lieben Onkeln aber zeigen eher Interesse an dem großen Schwesterchen der Welpen. Saba steht im Mittelpunkt und genießt vor allem die Verehrung von Hombre. Später wird uns berichtet, dass Hombre noch tags darauf „Schmetterlinge im Bauch“ hatte und sich tierisch in unser Säbelchen verliebt hat.
Groenibell´s Ghostbuster Liebe auf den 1. Blick: Hombre und Saba Groenibell´s Hombre
Unsere Hunde haben Besuch zum Fressen gern! Am großen Vorbild Saba haben die Kleinen gelernt wie man küsst.
Bezüglich Besuch gibt es nur noch eine Steigerung: KINDER!
„So einen Hund wollen wir auch haben!
Dürfen wir den hier gleich mitnehmen?

Bitte! Bitte!“
Grimba
mit
Alexander (5)
und
Benedict (3)

Junge Welpenanwärter
auf unseren
nächsten Wurf.
Kleiner Mann – ganz groß: keine Angst vor kleinen Hunden!
Der 12-jährige Großonkel unserer Kleinen, Groenibell´s Dandy, besucht unseren Hunde-Kindergarten.
Der Senior hinterlässt einen würdigen Eindruck.
Erste Schritte ins öffentliche Leben: Die Außenwelt hält noch viele Überraschungen für unsere Zöglinge bereit.
Endlich ist mal die Haustür auf! Was bist du denn für einer? Komm´ mit. Ich zeig´ dir mein Revier!
So also riechen Kater! Wohnst du da drin? Huch! Noch eine Katze!
Nun sind unsere Hundekinder endgültig reif und startklar für das Abenteuer „Welt“. Ihr Entdeckungseifer und Forscherdrang machen es schwierig, dem kompletten Welpen-Rudel weiterhin gerecht zu werden und gleicht eher dem Hüten eines Sacks voller Flöhe. So ist der Augenblick gekommen, die verantwortungsvolle Aufgabe an die künftigen Familien unserer Groenibellchen abzugeben, damit jeder Welpe einzeln die Chance hat, zu einem sozialen und umwelttauglichen Hund heranwachsen zu können.

Die Wurfabgabe erfolgt auf mehrere Tage verteilt und beansprucht jedes Mal meine ganze Konzentration. Meine Gefühle dabei gleichen einer Berg- und Talfahrt. Das Loslassen muss ich bei jedem Wurf und bei jedem einzelnen Welpen immer wieder aufs Neue beherrschen lernen und gleichzeitig darauf achten, dass die hausinterne Hundefamilie die Abschiedstage unbeschadet erleben kann.

Des einen Freud, des anderen Leid: Die künftigen Besitzer können die Übernahme meiner Schützlinge kaum mehr erwarten, während ich mich bald von meiner wundervollen Aufgabe, der Welpenaufzucht, entledigt sehe.

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