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Gut, dass Saba und Teddy bei der Welpenaufzucht „mitdenken“ und von selbst das Hundezimmer für den Familiennachwuchs freigeben. Ein Blick von Mama Grimba genügt und unsere beiden erwachsenen Hunde halten diskreten Abstand von der Hundekinderstube.
Das Passieren der Hundeklappe, die sich nahe der Welpenbox befindet, ins Freie wird nun von Grimba kontrolliert und unsere beiden Kater, Momty und Michel, nehmen schon seit Tagen lieber den Umweg über den Balkon ins Haus, um der gestrengen Hundemama nicht ins Gehege zu kommen.
18. Tag: Die Welpen beginnen zu zahnen. Als erstes sind die vorderen Milchzähnchen zu spüren. Nun sehen die Welpen auch schon wie richtige kleine Hunde aus, können mit durchgestreckten Beinen laufen, hopsen und sich flink um die eigene Achse drehen. Jeder ist noch sein eigener Choreograf und turnt vergnügt umher. Teilweise fehlt aber die richtige Koordination und am Ende sitzt der „Künstler“ verdutzt vor der Wand der Welpenbox oder starrt in eine leere Ecke. Die gewünschte Richtung zu steuern wird jedoch schnell erlernt.
20. Tag: Die Welpen haben sich nun auch gegenseitig entdeckt und erkennen sich als Spielgefährten. Die ersten bewussten Kontakte werden geknüpft. Pfötchen heben zur Aufforderung, attackieren, Körper stemmen, baggern und beuteln oder sich gegenseitig die Mäulchen schlecken. – Auch hier lässt die Zielsicherheit anfangs noch zu wünschen übrig – aber Übung macht den Meister – deshalb wird fleißig weiter trainiert und schon bald gelingen lustige Balgereien. Die Szenen dauern jedes Mal noch sehr kurz und vor lauter Faszination vergesse ich zu fotografieren!
Meine Gegenwart wird von den Welpen inzwischen wahrgenommen und auch die Stimmchen machen Fortschritte. Jaulen, krähen, piepsen und wie kleine Wölfe heulen. Mindestens 1x täglich wird in allen Tonarten geprobt. Der größte der 3 Rüden kann schon mächtig motzen, wenn Mama Grimba, der „Milchbus“, nicht pünktlich eintrifft. Ansonsten ist er der gemütlichste von allen. Sein kleiner Bruder ist besonders schmusig und verspielt, während der mittlere der Rüden ein besonders guter Zuhörer ist. Aufmerksam sitzt er da, wenn ich zu ihm spreche, um sich am Ende mit Juchzen und einem Freudensprung zu trollen.
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